Blog - Nocturnal Inclination

Ps0kes Blog über Nerdkram, Internethumor und den ganzen Rest.


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Eine kurze Anleitung, wie man einen IRC-Server ohne root-Rechte installiert. In diesem Beispiel gehe ich von der Serverkonfiguration von uberspace.de aus, es sollte aber ähnlich auch überall sonst funktionieren.

Installation

Als erstes laden wir ngircd runter, ein kleiner IRC Server, der kaum Konfiguration braucht und einfach funktioniert.

Entweder über den package manager toast

$ toast arm ngircd

oder mit cURL (aktuellste Version raussuchen)

$ curl http://ngircd.barton.de/pub/ngircd/ngircd-19.1.tar.gz -O
$ tar -zxvf ngircd-19.1.tar.gz

Die Variante bei toast hat dabei den Vorteil, dass Toast bereits alle nötigen Ordner und Strukturen perfekt einrichtet, dass ngircd nicht in den normalen, nur für root zugänglichen Pfaden sucht und waltet. Wie man das manuell einstellt weiß ich nicht. Da dies ein uberspace.de Tutorial sein soll, und toast bei uberspace.de standardmäßig installiert ist, kümmere ich mich auch nicht weiter darum.

Einstellungen

Nun richten wie die Konfiguratinsdateien ein.

$ ln -s ~/.toast/pkg/ngircd/v19.1/1/root/etc ~/ngircd
$ cd ngircd
$ cp ngircd.conf ngircd.org.conf
$ chmod 444 ngircd.org.conf

Dies erstellt einen symbolischen Link ngircd in euer Homeverzeichnis und erstellt eine nicht beschreibbare Kopie der Standardkonfigurationsdatei. Nun müsst ihr an der eigentlichen Konfigurationsdatei noch einige Einstellungen vornehmen. Benutzt dafür einen Terminaleditor euerer Wahl wie zum Beispiel vim oder nano.

$ nano ngircd.conf

[Global]
    Name = irc.{username}.{server}.ubserspace.de
    Info = Info Text
    # Globales Serverpasswort. Das ; am Anfang entfernen um es zu aktivieren
    ;Password = {password}

    # Information about the server and the administrator, used by the
    # ADMIN command. Not required by server but by RFC!
    AdminInfo1 = Description
    AdminInfo2 = Location
    AdminEMail = admin@irc.server

    # Bitte einen anderen als den Standard '6667' verwenden
    Ports = {port}

    MotdFile = /home/{username}/ngircd/ngircd.motd

    ServerUID = {username}
    ServerGID = {username}

[Operator]
    Name = {name}
    Password = {password}

Ihr müsst die Werte in den geschweiften Klammern natürlich mit euren Werten ersetzen (ohne Klammern dann). Wenn ihr wollt könnt ihr dann noch einige permanente Channels einrichten. Die Konfiguration dafür sieht so aus:

# ein passwortgeschützter Channel
[Channel]
    Name = #protected
    Topic = a closed channel
    Modes = tnPk
    Key = password

# ein offener Channel
[Channel]
    Name = #open
    Topic = an open channel
    Modes = tnP

Aus nano kommt ihr mit ^x wieder raus, dann zum speichern bestätigen und fertig.

Jetzt noch eine "Message of the Day" Datei anlegen

$ echo "Willkommen auf meinem IRC Server!" > ngircd.motd

Test

Jetzt testen wir die Konfiguration. Das geht mit

$ ngircd -t

Dabei sollten keine Fehler auftreten, wenn doch, nochmal genau die Konfigdatei anschauen! Jetzt testen wir ob der Server überhaupt funktioniert und starten ihn dafür im Vordergrund:

$ ngircd -n

Und von einer anderen Shell versuchen wir in den Server zu "telneten" (schnell tippen!)

$ telnet localhost {port}
USER tester localhost tester :name
NICK tester

Dabei sollten wir eine Antwort vom Server bekommen und in der Shell des Servers sollten wir den Client connecten sehen

Einen Service aufsetzen

Damit der Server auch nach einem crash oder einer downtime wieder automatisch angeht, verwenden wir ihn als Service. Uberspace.de hat dafür deamontools installiert. Falls noch nicht geschehen einfach ein eigenes ~/service Verzeichnis mit dem mitgelieferten Skript erstellen

$ uberspace-setup-svscan

und dann einen einen ngircd Service einrichten

$ uberspace-setup-service ngircd "ngircd -n"

Nun müsst ihr noch ein Portforwarding bei den Leuten von uberspace.de beantragen und fertig :)


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Ich hab lange nichts zum Tod Steve Jobs' geschrieben. Am Anfang verspürte ich sofort das Bedürfnis etwas aufzuschreiben. Das ganze kam ja so plötzlich und unerwartet. Aber was? Was schreibt man über einen Mann, denn man gar nicht gekannt hat, und trotzdem irgentwie betrauert? Ich wusste es einfach nicht. Außerdem war ich ein bisschen erschlagen vor lauter Nachrichten über Steve, Twitter war tagelang nicht zu benutzen und überall kamen Leute um sich darüber lustig zu machen, weil ich doch so ein Fanboy wäre. Ich brauchte einfach ein wenig Distanz zu der ganzen Sache.

Ich hatte wie durch Zufall ein paar Wochen vorher seine
" target="_blank">2005 Stanford Commencement Address angehört und war völlig fasziniert von der Inspiration dieses Menschen. Wer die Rede noch nicht gehöhrt hat: Unbedingt anhören! Das hat nichts mit Apple-Fanboy-tum oder sonstwas zu tun, diese Rede ist einfach ein wunderbares Stück Lebensgeschichte voller Denkanstöße, gerade unter dem Licht, dass er nun wirklich tot ist. Nehmt euch die Viertelstunde.

Was ist denn nun mit Steve? Trauere ich um ihn? nicht wirklich. Ich glaube in dieser Hinsicht bin ich sowieso nicht der sentimentalste Mensch und ich kannte Steve nicht einmal. Außerdem habe ich seine großen Tage gar nicht mirerlebt, wie viele Andere. Für mich war er nie der große Gott, den viele andere Apple-Fans in ihm sahen. Er ist ein grandioses Genie gewesen - keine Frage, aber seine Menschlichen Qualitäten ließen ja Gerüchten zufolge schwerlich zu wünschen übrig. Und ja, er hat nicht so viel gespendet wie Bill Gates, er war ein diktatorischer Tyrann und gewiss kein perfekter Mensch, aber ich finde er hat trotzdem einiges für die Menschheit geleistet.

In wie weit das jetzt tatsächlich sein Werk und nicht das Anderer war, ist sicher fraglich, dennoch glaube ich, dass er mit seiner Ikonischen Figur und seinem strikten, visionären Auftreten Vieles erst möchlich gmeacht hat.

Es ist schade, dass er nicht mehr unter uns weilt!

Was heißt das aber nun für Apple und AAPL? Das die Aktie stürzt, war klar, und ich glaube Apple steht immer noch gut genug dar. Aebr wie sieht die Zukunft des wertvollsten Unternehmens der Welt aus, ohne die weltbekannte Führungsperson? Tim Cook hatte ja schon früher übernommen und ich glaube er wird das Kind auch ganz gut Schaukeln. Steve wollte ja noch weiter als Chairman in beratender Funktion zur Seite stehen, dies fällt jetzt leider weg. Ich glaube aber, er hat sich nach seiner Krebsdiagnose (wenn nicht schon früher) stark darum zu kümmern, ein Team zusammen zu stellen, dass die Firma gut in seinem Sinne weiterführen kann und wird. Außerdem wird er denke ich einen Plan für die Zukunft des Unternehmens gehabt haben und diesen sicher mit der Führungsetage eingehend besprochen.

Ich glaube sogar, dass es für die Firma frischen Wind geben könnte. Mir haben die letzten technischen (Lion, was für ein Mist) und politischen (Samsung-Klage-Kindergarten) Entscheidungen des Konzerns mehr und mehr missfallen und ich könnte mir denken, dass es in Zukunft wieder etwas anders gehen könnte, wenn da nicht mehr nur Steve, sondern vielleicht eher ein Team aus Leuten die Entscheidungen treffen. Alles könnte natürlich auch mit dem krankheitsbedingten Schwinden von Steves Autorität zu tun haben und jetzt stürzt Apple ins Verderben. Wir werden sehen, was die Zukunft bringt.

RIP Steve Jobs.

(Nur so am Rande: Dennis Ritchie, Erfinder der C Programmiersprache und Coautor von Unix ist auch kürzlich verstorben. So langsam geht die erste Generation von genialen IT Köpfen von uns und warscheinlich nicht mehr lange hin, da hat niemand mehr einen C64 als ersten Computer benutzt und sich als Datenreisender durch die Mailboxen fremder Server gehackt oder eine Anzeige wegen eines Datenklos bekommen. Wir müssen dafür Sorgen, dass dieses Gedankengut von Computerhistorie nicht verloren geht. Siehe auch: http://xxx.berlin.ccc.de/.)


Ich war immer (bis auf ein paar kurze Opera Ausflüge) ein treuer Firefox User, aber habe in letzter Zeit immer mehr Sympathie für Webkit und Chrome(ium) gewonnen (den Safari kann man ja nicht ernsthaft benutzen). Ich werde jetzt nicht umsteigen, weil noch so einiges fehlt, aber da ich zur Zeit auf einem schrottingen Windows Laptop unterwegs bin, nehm ich den Chrome, weil der einfach viel weniger speicher frisst, als der Firefox.

Was ist nun passiert? Dem Rechner ist vor lauter (Youtube) Tabs der Speicher ausgegangen und Chrome hat sich kurz aufgehängt - sich dann aber wieder gefangen und gefragt, ob es das Flash Plugin abschiessen darf. Um nicht den ganzen Rechner zu blockieren und den gesamten Ladestatus des Chrome zu verlieren, hab ich mal OK geklickt. Ich hatte dabei nicht bedacht, dass ich im anderen Fenster noch ein paar Youtube Videos geladen hatte, die ich nicht verlieren wollte, da das Internet hier so extrem langsam ist.

Schon das schlimmste erwartend klickte ich die Tabs an, aber siehe da, alles war noch geladen, und das Flash lief noch. Chrome ist nämlich extrem cool und Sandboxed die Fenster und Plugins (Ich dachte das macht er per Tab, dann aber wohl doch nicht, aber immer hin) und so konnte ich alles geladene doch noch geniessen.

Chrome, du wirst mir immer sympathischer als Zweitbrowser!

USA


Ich fliege jetzt für vier Wochen in die USA und werde deswegen warscheinlich hier gar nicht zum bloggen kommen (Ich werde dort sehr schlechtes Internet haben). Allerdings versuche ich täglich ein kleines Update in meinem USA Blog zu geben (allerdings auf Englisch). Weitere Infos zu der Reise gibts unter ps0ke.de/usa/!

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