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Ps0ke

Φίλιππος Στέφανος

Nocturnal Inclination

Nerdkram, Internethumor und der ganzen Rest.

Blauer Einband, goldene Schrift

Ich glaube ich strebe immer nach dem Hohen und falle dabei stets in den Dreck.

Ich neige zu mir fremder Nostalgie.

Die Welt ist so groß, doch wenn ich versuche sie zu entdecken, sehe ich nur den Glanz, nie das Glänzende. Dann versuche ich wieder mit vergebender Mühe das Matte zu polieren. Vergeblich, so wie die meisten.

Schwach wie ich bin, flüchte ich in die Melancholie, wissend dass sie ein Irrweg ist.

Ich verleugne mir selbst das Banale, doch wünsche es tief in mir. Zugeben kann ich das jedoch nie. Was sollen denn die Leute denken? Ich leugne auch, was mir das bedeutet.

Bin ich denn ich selbst, so wie ich es sonst so hoch halte? Vermutlich.

Ist mir das Höchste nun die himmlische Göttin oder die Butter spendende Kuh? Oder heuchle ich nur gerade wieder? Oder interessiert es mich insgeheim gar nicht?

Wer Texte wie diese schreibt, braucht nur Aufmerksamkeit. Ein Glück, dass sich sowieso niemand dafür interessiert. Denn was nicht gelesen, das existiert nicht. Ist das überhaupt wichtig?

Die verkrampfte Geheimniskrämerei ist lächerlich. Das sage ich doch selbst oft. Und doch bewundere ich es meistens.